KONTAKT Schreibt uns was euch bewegt, was wir besser machen können! ADRESSE RADIO KÜKEN c/o Marcel Gassner Roelckestrasse 67 A 13086 Berlin E-mail: info@radiokueken.de Tel.: +49 (0) 30 235 384 03 Fax: +49 (0) 30 235 384 06
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MIRIAM

Das Interview

11.07.2019 INTERVIEW
1) Wann hast du angefangen Musik zu machen? Es gibt ein Foto von meinem zweiten Geburtstag. Es zeigt, wie ich inbrünstig singe. Klavierunterricht erhielt ich dann ab 8 Jahren und meine erste Gesangsstunde hatte ich mit 9. Das erste Mal im Tonstudio war ich mit 11 Jahren und meine erste Band gründete ich mit 13. Ich habe nicht angefangen Musik zu machen. Die Musik war einfach immer da.
Das ist eine gute Frage. Bis ich elf Jahre alt war, dachte ich nie darüber nach, ob ich Musikerin bin oder mal sein würde. Ich liebte die Musik einfach. Ich sang immer und überall, tanzte, komponierte Lieder. Die Musik war ein Teil von mir. Dann geschah etwas sehr Prägendes: Ich wurde in der Schule gemobbt. Ich wolle mich in den Vordergrund stellen und angeben. Für mich brach eine Welt zusammen. Ich konnte nicht verstehen, wie man meine Liebe für die Musik so interpretieren konnte. Das allerschlimmste für mich aber war, dass mein damaliger Lehrer dieses Problem damit lösen wollte, mich loszuwerden. Es war ein angesehener Pädagoge, von allen sehr geschätzt. Mich aber wollte er loswerden! Meine Eltern hatten sofort reagiert und innerhalb von 3 Wochen sind wir umgezogen und ich kam an eine andere Schule. Ein Jahr lang hatte ich im Musikunterricht die Lippen bewegt und so getan als könnte ich nicht singen. Dabei hatte ich nie aufgehört Musik zu machen. Aber in der Schule sollte das auf keinen Fall jemand erfahren. Irgendwann gab es eine mündliche Prüfung, die benotet wurde. Da konnte ich nicht mehr. Ich wollte keine schlechte Musiknote haben! Also machte ich meinen Mund auf und sang. Alle waren sprachlos. Ich werde diesen Moment nie vergessen.
2) Was würdest du machen, wenn du kein Musiker wärst?
3) Wie bist du zur Kindermusik gekommen?
Mein Sohn führte mich an die Kindermusik heran. Mit etwa 2,5 Jahren sang er im Auto ein Luzerner Kitalied („Z’Vieri“). Da er zuhause nie Früchte essen wollte und in der Kita tatsächlich Äpfel und manchmal auch Birnen ass, wollte ich dieses Lied genauer kennenlernen. „Ein Apfel zum Z’Vieri, eine Birne noch dazu, gib dem Mund zu essen, dann hat der Bauch seine Ruh“ (allerdings auf Schweizer Deutsch). Mich liessen die Kitalieder nicht mehr los. Als dann meine Tochter zur Welt kam, beobachtete ich ihre Reaktion auf Musik noch viel genauer. Ich fand heraus, welche Tonhöhe sie besonders mag, wie die Stimme klingen muss, damit sie zufrieden ist. Es war faszinierend. So fing ich an mich genauer mit Kindermusik zu beschäftigen. Kindermusik ist eine Eintrittskarte in die Welt der Kinder. Eine Einladung, die Welt mit ihren Augen zu sehen oder mit ihren Ohren zu hören.
5) Erinnerst du dich an deine erste Studio-Erfahrung und wie war es für dich?
Ich erinnere mich sehr gut daran. Es kommt häufig vor, dass ich Menschen begleite, die das erste Mal im Tonstudio sind. Gerade diese Woche hatten wir die 13-jährige Sanella da, die zum ersten Mal Studioluft schnupperte und eine Gitarrenspur aufnahm. Dann erzähle ich die Geschichte immer. Es war im renommiertesten Tonstudio in Luzern, das gibt es heute noch, das Soundville. Ich stand in einem riesigen Raum vor dieser gigantischen Glasscheibe, hinter der ein riesiges Mischpult stand und war unfassbar nervös. Ich sollte ein Lied singen für eine CD, an der der Mann meiner Klavierlehrerin mitarbeitete. Ich sang. Dann hörte ich mich das allererste Mal professionell aufgenommen. Und? Ich lief heulend aus dem Studio! Meine Erwartungen an mich waren gigantisch und ich war endlos von mir enttäuscht. Ich erkannte meine Stimme kaum wieder. Das war 1993, ich war 11 Jahre alt. Heute drückst du einen Knopf am Handy und singst und hörst dir zu. Du nimmst ein Video auf und hörst deine Stimme.
6) Auf welche Aufnahmen bist du am meisten stolz?
Im Grunde auf alle. Jede Aufnahme ist ein Tagebucheintrag in meinem Leben. Ich weiss bei jedem Song, wann, wo und mit wem ich ihn aufgenommen habe. Ein Meilenstein war das Album meiner damaligen Band „Infinite Dreams“ mit dem Titel „Touch my skin“, das wir 2002 in Osterholz-Scharmbeck bei TTS Media Music aufnahmen. Musik zu erschaffen ist etwas Besonderes. Als ich das Album „Lozärner Kitalieder – 12 Lieder för jedi Stond“ fertigstellte, fühlte es sich nicht grad an wie bei der Geburt meiner Kinder, aber es geht schon in diese Richtung. Es ist immer ein Geschenk, wenn eine Produktion gelingt. Es ist Teamwork. Sehr stolz bin ich auch auf „Rägeboge“, weil dieses Lied mein Einstieg in die Kindermusik war. Die Refrainmelodie hat mir meine Tochter Laralena mit 7 Monaten auf dem Wickeltisch vorgesungen. Vier Töne in Folge hat sie von sich gegeben. Ich packte sie und ging sofort ans Klavier und schrieb den Song in einem Flow. Was Andy daraus gemacht hat und wie die Geschichte weiterging, darauf bin ich schon besonders stolz.
7) Mit wem würdest du gern ein Duett singen?
Mit ganz vielen Menschen! Ich liebe Duette. Es ist einfach schön, wenn verschiedene Energien zusammenkommen und etwas daraus entstehen kann. Gerade gestern war ich mit Sam Smiler im Studio. Wir sangen zusammen „Det äne am Bärgli“, ein Schweizer Kinderlieder-Klassiker in einer rockigen mundart-englischen Version. Die Energie war unbeschreiblich und hat mich fast umgehauen!
8) Ist Miriam dein Künstlername?
Nein, das ist mein richtiger Name.
9) Wenn du einen Wunsch frei hättest, welcher wäre das?
Schon vor 20 Jahren habe ich zusammen mit meinem Mann Sandro von einem grossen Musikerhaus geträumt. Aktuell ist dieser Traum wieder sehr präsent. Ein altes Hotel oder eine alte Schule könnte ich mir vorstellen. Im Erdgeschoss richten wir einen Proberaum ein, wo wir Workshops machen können, gemeinsam singen und musizieren. Im Dachgeschoss ist das Tonstudio, wo wir unsere Produktionen machen und jungen Musikerinnen und Musikern erste Erfahrungen in der Musikproduktion ermöglichen. Und in den Zwischenetagen wohnen wir. Meine Familie und andere, die an verschiedenen Projekten mitarbeiten. Vielleicht hätte auch noch ein eigenes Eventlokal mit Restaurant Platz. Ein bisschen viel für einen Wunsch, gell? Ja, das ist schon eher ein Traum… Im Moment denke ich aber, er könnte irgendwann in Erfüllung gehen.
10) Ist eine weitere Kinderlieder – CD geplant?
Ja, wir arbeiten gerade an „Lozärner Kitalieder Vol. 2“. Eins kann ich schon verraten: Es wird eine Co-Produktion von „Lozärner Kitalieder“ und Sam Smiler! Ich freue mich riesig! Lieber Marcel, ich danke dir von Herzen für dieses Interview und dein Interesse und Engagement für die Kinder, die Kindermusik und die Kindermusiker! Heb dier Sorg. Miriam
Es war als ob die Zeit stehen bleiben würde. Mir gingen Tausend Gedanken durch den Kopf. Dann lächelte mich meine Freundin an und rief: „Du kannst ja singen!“ und nahm mich in den Arm! Was für eine Befreiung! Trotzdem wirkte das erlebte Mobbing bis ins Erwachsenenalter nach. Erst seit meine Kinder auf der Welt sind und ich anfing Erfahrungen aus der Vergangenheit aufzuarbeiten, wurde mir klar, wie sehr mich diese Situation immer noch festhielt. Ich beschloss die Ketten aufzubrechen und einfach Musikerin zu sein. Da ich mir dieses Selbstverständnis erkämpfen musste, werde ich es nie mehr aufgeben. Ich bin Musikerin und werde es immer sein. Ich muss aber zugeben: Ich bin auch Berufsfachschullehrerin und freie Zeremonienleiterin (www.mirazeremonien.ch). Auch diese Aufgaben liebe ich.
© FOTO: Miriam
Ersten Kinderlieder-CD   Speziell für Kinder von 0 bis 5 Jahren und ihre Eltern
Kinderlieder komponiere ich mit meinen Kindern. Ihre Reaktion zeigt sofort, ob das was ich da von mir gebe, sie anspricht oder nicht.
4) Wer hört deine Songs als erstes, Familie oder Freunde?
Hochzeitslieder hingegen schreibe ich eher, wenn ich alleine bin. Abgesehen von meinen Kindern ist es immer mein Mann, der meine Songs als erstes hört. Er ist mein härtester und ehrlichster Kritiker. Wir haben schon zusammen in einer Band gespielt bevor wir zusammenkamen. Manchmal habe ich das Gefühl er versteht meine Musik besser als ich selbst.
© FOTO: Miriam
© FOTO: Miriam
Damals hatte ich ein Karaokegerät mit Doppelkassettendeck, um mich selbst aufzunehmen. Das klang natürlich komplett anders als im Soundville. Es brauchte seine Zeit bis ich mich daran gewöhnte meine aufgenommene Stimme zu hören. Heute geniesse ich es, wenn ich mit Andy im Homerecording-Studio in super gemütlicher Atmosphäre aufnehmen kann. Ich gehe bis heute nicht gern in grosse Studios. Ich liebe die kleine Gesangskabine, in der ich arbeite. Das ist für mich wie Wellness.
© FOTO: Miriam
Wir von Radio Küken wünschen Dir liebe Miriam Huwiler viel Erfolg! Vielen Dank für das nette Interview!
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Das Interview

11.07.2019 INTERVIEW

MIRIAM

1) Wann hast du angefangen Musik zu machen? Es gibt ein Foto von meinem zweiten Geburtstag. Es zeigt, wie ich inbrünstig singe. Klavierunterricht erhielt ich dann ab 8 Jahren und meine erste Gesangs- stunde hatte ich mit 9. Das erste Mal im Tonstudio war ich mit 11 Jahren und meine erste Band gründete ich mit 13. Ich habe nicht angefangen Musik zu machen. Die Musik war einfach immer da.
Das ist eine gute Frage. Bis ich elf Jahre alt war, dachte ich nie darüber nach, ob ich Musikerin bin oder mal sein würde. Ich liebte die Musik einfach. Ich sang immer und überall, tanzte, komponierte Lieder. Die Musik war ein Teil von mir. Dann geschah etwas sehr Prägendes: Ich wurde in der Schule gemobbt. Ich wolle mich in den Vordergrund stellen und angeben. Für mich brach eine Welt zusammen. Ich konnte nicht verstehen, wie man meine Liebe für die Musik so interpretieren konnte. Das allerschlimmste für mich aber war, dass mein damaliger Lehrer dieses Problem damit lösen wollte, mich loszuwerden. Es war ein angesehener Pädagoge, von allen sehr geschätzt. Mich aber wollte er loswerden! Meine Eltern hatten sofort reagiert und innerhalb von 3 Wochen sind wir umgezogen und ich kam an eine andere Schule. Ein Jahr lang hatte ich im Musikunterricht die Lippen bewegt und so getan als könnte ich nicht singen. Dabei hatte ich nie aufgehört Musik zu machen. Aber in der Schule sollte das auf keinen Fall jemand erfahren. Irgendwann gab es eine mündliche Prüfung, die benotet wurde. Da konnte ich nicht mehr. Ich wollte keine schlechte Musiknote haben! Also machte ich meinen Mund auf und sang. Alle waren sprachlos. Ich werde diesen Moment nie vergessen.
2) Was würdest du machen, wenn du kein Musiker wärst?
3) Wie bist du zur Kindermusik gekommen?
Mein Sohn führte mich an die Kindermusik heran. Mit etwa 2,5 Jahren sang er im Auto ein Luzerner Kitalied („Z’Vieri“). Da er zuhause nie Früchte essen wollte und in der Kita tatsächlich Äpfel und manchmal auch Birnen ass, wollte ich dieses Lied genauer kennenlernen. „Ein Apfel zum Z’Vieri, eine Birne noch dazu, gib dem Mund zu essen, dann hat der Bauch seine Ruh“ (allerdings auf Schweizer Deutsch). Mich liessen die Kitalieder nicht mehr los. Als dann meine Tochter zur Welt kam, beobachtete ich ihre Reaktion auf Musik noch viel genauer. Ich fand heraus, welche Tonhöhe sie besonders mag, wie die Stimme klingen muss, damit sie zufrieden ist. Es war faszinierend. So fing ich an mich genauer mit Kindermusik zu beschäftigen. Kindermusik ist eine Eintrittskarte in die Welt der Kinder. Eine Einladung, die Welt mit ihren Augen zu sehen oder mit ihren Ohren zu hören.
5) Erinnerst du dich an deine erste Studio- Erfahrung und wie war es für dich?
Ich erinnere mich sehr gut daran. Es kommt häufig vor, dass ich Menschen begleite, die das erste Mal im Tonstudio sind. Gerade diese Woche hatten wir die 13-jährige Sanella da, die zum ersten Mal Studioluft schnupperte und eine Gitarrenspur aufnahm. Dann erzähle ich die Geschichte immer. Es war im renommiertesten Tonstudio in Luzern, das gibt es heute noch, das Soundville. Ich stand in einem riesigen Raum vor dieser gigantischen Glasscheibe, hinter der ein riesiges Mischpult stand und war unfassbar nervös. Ich sollte ein Lied singen für eine CD, an der der Mann meiner Klavierlehrerin mitarbeitete. Ich sang. Dann hörte ich mich das allererste Mal professionell aufgenommen. Und? Ich lief heulend aus dem Studio! Meine Erwartungen an mich waren gigantisch und ich war endlos von mir enttäuscht. Ich erkannte meine Stimme kaum wieder. Das war 1993, ich war 11 Jahre alt. Heute drückst du einen Knopf am Handy und singst und hörst dir zu. Du nimmst ein Video auf und hörst deine Stimme. Damals hatte ich ein Karaokegerät mit Doppelkassettendeck, um mich selbst aufzunehmen. Das klang natürlich komplett anders als im Soundville. Es brauchte seine Zeit bis ich mich daran gewöhnte meine aufgenommene Stimme zu hören. Heute geniesse ich es, wenn ich mit Andy im Homerecording-Studio in super gemütlicher Atmosphäre aufnehmen kann. Ich gehe bis heute nicht gern in grosse Studios. Ich liebe die kleine Gesangskabine, in der ich arbeite. Das ist für mich wie Wellness.
6) Auf welche Aufnahmen bist du am meisten stolz?
Im Grunde auf alle. Jede Aufnahme ist ein Tagebucheintrag in meinem Leben. Ich weiss bei jedem Song, wann, wo und mit wem ich ihn aufgenommen habe. Ein Meilenstein war das Album meiner damaligen Band „Infinite Dreams“ mit dem Titel „Touch my skin“, das wir 2002 in Osterholz-Scharmbeck bei TTS Media Music aufnahmen. Musik zu erschaffen ist etwas Besonderes. Als ich das Album „Lozärner Kitalieder – 12 Lieder för jedi Stond“ fertigstellte, fühlte es sich nicht grad an wie bei der Geburt meiner Kinder, aber es geht schon in diese Richtung. Es ist immer ein Geschenk, wenn eine Produktion gelingt. Es ist Teamwork. Sehr stolz bin ich auch auf „Rägeboge“, weil dieses Lied mein Einstieg in die Kindermusik war. Die Refrainmelodie hat mir meine Tochter Laralena mit 7 Monaten auf dem Wickeltisch vorgesungen. Vier Töne in Folge hat sie von sich gegeben. Ich packte sie und ging sofort ans Klavier und schrieb den Song in einem Flow. Was Andy daraus gemacht hat und wie die Geschichte weiterging, darauf bin ich schon besonders stolz.
7) Mit wem würdest du gern ein Duett singen?
Mit ganz vielen Menschen! Ich liebe Duette. Es ist einfach schön, wenn verschiedene Energien zusammenkommen und etwas daraus entstehen kann. Gerade gestern war ich mit Sam Smiler im Studio. Wir sangen zusammen „Det äne am Bärgli“, ein Schweizer Kinderlieder-Klassiker in einer rockigen mundart-englischen Version. Die Energie war unbeschreiblich und hat mich fast umgehauen!
8) Ist Miriam dein Künstlername?
Nein, das ist mein richtiger Name.
9) Wenn du einen Wunsch frei hättest, welcher wäre das?
Schon vor 20 Jahren habe ich zusammen mit meinem Mann Sandro von einem grossen Musikerhaus geträumt. Aktuell ist dieser Traum wieder sehr präsent. Ein altes Hotel oder eine alte Schule könnte ich mir vorstellen. Im Erdgeschoss richten wir einen Proberaum ein, wo wir Workshops machen können, gemeinsam singen und musizieren. Im Dachgeschoss ist das Tonstudio, wo wir unsere Produktionen machen und jungen Musikerinnen und Musikern erste Erfahrungen in der Musikproduktion ermöglichen. Und in den Zwischenetagen wohnen wir. Meine Familie und andere, die an verschiedenen Projekten mitarbeiten. Vielleicht hätte auch noch ein eigenes Eventlokal mit Restaurant Platz. Ein bisschen viel für einen Wunsch, gell? Ja, das ist schon eher ein Traum… Im Moment denke ich aber, er könnte irgendwann in Erfüllung gehen.
10) Ist eine weitere Kinderlieder – CD geplant?
Ja, wir arbeiten gerade an „Lozärner Kitalieder Vol. 2“. Eins kann ich schon verraten: Es wird eine Co-Produktion von „Lozärner Kitalieder“ und Sam Smiler! Ich freue mich riesig! Lieber Marcel, ich danke dir von Herzen für dieses Interview und dein Interesse und Engagement für die Kinder, die Kindermusik und die Kindermusiker! Heb dier Sorg. Miriam
Es war als ob die Zeit stehen bleiben würde. Mir gingen Tausend Gedanken durch den Kopf. Dann lächelte mich meine Freundin an und rief: „Du kannst ja singen!“ und nahm mich in den Arm! Was für eine Befreiung! Trotzdem wirkte das erlebte Mobbing bis ins Erwachsenenalter nach. Erst seit meine Kinder auf der Welt sind und ich anfing Erfahrungen aus der Vergangenheit aufzuarbeiten, wurde mir klar, wie sehr mich diese Situation immer noch festhielt. Ich beschloss die Ketten aufzubrechen und einfach Musikerin zu sein. Da ich mir dieses Selbstverständnis erkämpfen musste, werde ich es nie mehr aufgeben. Ich bin Musikerin und werde es immer sein. Ich muss aber zugeben: Ich bin auch Berufsfachschullehrerin und freie Zeremonienleiterin (www.mirazeremonien.ch). Auch diese Aufgaben liebe ich.
© FOTO: Miriam
Ersten Kinderlieder-CD   Speziell für Kinder von 0 bis 5 Jahren und ihre Eltern
Kinderlieder komponiere ich mit meinen Kindern. Ihre Reaktion zeigt sofort, ob das was ich da von mir gebe, sie anspricht oder nicht.Hochzeitslieder hingegen schreibe ich eher, wenn ich alleine bin. Abgesehen von meinen Kindern ist es immer mein Mann, der meine Songs als erstes hört. Er ist mein härtester und ehrlichster Kritiker. Wir haben schon zusammen in einer Band gespielt bevor wir zusammenkamen. Manchmal habe ich das Gefühl er versteht meine Musik besser als ich selb
4) Wer hört deine Songs als erstes, Familie     oder Freunde?
© FOTO: Miriam
© FOTO: Miriam
© FOTO: Miriam
Wir von Radio Küken wünschen Dir liebe Miriam Huwiler viel Erfolg! Vielen Dank für das nette Interview!